Wie weit kann WordPress noch wachsen?

Seit einigen Jahren dominiert WordPress das Segment der Content Management Systeme. Die Marke von 30% Marktanteil wurde unlängst überschritten und noch ist kein Ende abzusehen. Nun geht es auf 40% zu.

Das Analyseunternehmen W3Techs ermittelt laufend die Verbreitung von Content Management Systemen (CMS), mit den Websites betrieben werden. Die Ermittlung basiert auf einer Untersuchung des Quellcodes vieler Websites, in dem es typische Anzeichen dafür gibt. welches CMS im Einsatz ist. Als Gesamtheit legt W3Techs die 10 populärsten Websites gemäß des Alexa-Rankings zugrunde, sowie die Websites der Tranco-Liste, die auch noch die Daten von Umbrella und Majestic enthält.

Auffällig ist, dass es keine starke Nummer zwei gibt. Bis vor einigen Monaten wies W3Techs Joomla mit um die 5% aus. Nun belegt der Closed-Source-Shopbaukasten Shopify diese Position. Drupal – wie WordPress ebenfalls ein Open-Source-System – kommt noch auf 1,5%.

https://w3techs.com/technologies/overview/content_management

Offensichtlich haben die Entwicklungen bei WordPress das CMS noch beliebter gemacht. Im Vordergrund dürfte dabei der neue Eingabeeditor Gutenberg stehen. Anfängliche Proteste gegen die Entscheidung, Gutenberg als Standard mitzuliefern, sind abgeflaut. Der Editor erwies sich als funktional, stabil und effizient. Auch Neuentwicklungen anderer Features wie Auto-Updatefunktionen von Core-Daten und Plugins hat die Anwendercommunity dankend aufgenommen. Mittlerweile bereitet sich WordPress auf die PHP-Version 8 vor. Der WordPress-Release mit der Versionsnummer 5.6 soll mit PHP 8.0.0 bereits zurecht kommen. Die beiden Veröffentlichungstermine im November 2020 liegen recht nahe beieinander.